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Auf einen Blick: So läuft das Fadenlifting in der Hautarztpraxis ab
- Jede Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Analyse Ihrer Hautstruktur und Gesichtskonturen. In unserer dermatologischen Praxis prüfen wir, ob ein Fadenlifting für Ihr individuelles Hautprofil sinnvoll ist – oder ob sich eine Kombination mit Hyaluron und Skinboostern empfiehlt.
- Nach lokaler Betäubung werden feine, resorbierbare Fäden mit einer dünnen Kanüle präzise unter die Haut eingebracht. Diese heben das Gewebe an und verankern es in der gewünschten Position. Der gesamte Vorgang ist schonend und dauert rund 45 bis 60 Minuten.
- Der Liftingeffekt ist sofort sichtbar. In den ersten Tagen kann leichter Druck oder Ziehen am Behandlungsareal spürbar sein – dies zeigt an, dass das Gewebe auf die Fäden reagiert. Übermäßige Mimik, intensive sportliche Belastung und Wärme (Sauna, Sport) sollten für etwa eine Woche gemieden werden. Das finale Ergebnis einschließlich der kollagenstimulierenden Wirkung zeigt sich nach 6 bis 8 Wochen.
Dauer
45–60 Minuten
Komfort
lokale Betäubung, gut tolerierbar
Ausfallzeit
leichte Schwellung für 1–3 Tage möglich
Ergebnisse
Sofort-Liftingeffekt
Kontrollintervall
Wirkung hält ca. 12–18 Monate
Kontrollintervall
Birkenfeld und Trier
Wann ist ein Fadenlifting sinnvoll?
Wenn die Wangenknochen noch gut gezeichnet sind, die Haut aber beginnt, nach unten zu wandern – wenn das Kinn an Kontur verliert, ohne dass Volumen das eigentliche Problem ist – dann ist das Fadenlifting oft präziser als eine Volumenauffüllung mit Hyaluron.
Es gibt Momente, in denen das Gesicht nicht mehr Fülle braucht, sondern Halt. Wir kennen diesen Unterschied, und wir nehmen uns die Zeit, ihn gemeinsam mit Ihnen zu erkennen. Wir verstehen, dass es nicht darum geht, jemand anderes zu werden, sondern sich wieder ganz und gar wohl in der eigenen Haut zu fühlen.
In unserer ästhetischen Hautarztpraxis sehen wir immer den ganzen Menschen. Erst wenn wir Ihre individuelle Situation vollständig erfasst haben – einschließlich Ihrer Erwartungen und Grenzen – empfehlen wir Ihnen diesen Eingriff. Manchmal ist das minimalinvasive Fadenlifting die richtige Wahl – und manchmal ist ein anderer Weg sinnvoller. Diese Ehrlichkeit ist Teil unseres Anspruchs.
Natürliche Konturen, die zu Ihnen passen – weil es Ihre sind
Ziel des Fadenliftings ist eine sichtbar straffere, definierte Gesichtskontur bei vollständig natürlichem Erscheinungsbild.
Im Rahmen unseres VISIO-Screenings analysieren wir Ihre Hautqualität, Elastizität und Gewebestruktur präzise, bevor wir ein individuelles Behandlungskonzept erstellen.
Gerade beim Fadenlifting entscheidet die anatomische Genauigkeit über das Ergebnis, weshalb die Durchführung durch erfahrene Hautärzt:innen den Unterschied macht.

Medizinische Ästhetik: Kollagenstimulation trifft Liftingeffekt
Das Fadenlifting verbindet einen unmittelbaren mechanischen Liftingeffekt mit einer langfristigen Hautverbesserung: Die resorbierbaren Fäden – meist aus Polydioxanon (PDO) oder Milchsäure-basierten Materialien – regen gezielt die Kollagen- und Elastinsynthese an.
Das Ergebnis eines Fadenliftings sind festere Konturen, eine verbesserte Hautdichte und ein frischeres Hautbild über viele Monate.
Bei Nouvada™ denken wir Dermatologie und Ästhetik ganzheitlich: Das Fadenlifting lässt sich im Rahmen unseres 360°-Konzepts sinnvoll mit Hyaluron, Skinboostern oder kollagenstimulierenden Verfahren kombinieren, um Volumen, Hautqualität und Kontur harmonisch aufeinander abzustimmen. So entsteht ein durchdachtes Therapiekonzept für die nachhaltige Hautgesundheit unserer Patient:innen.
Ernährung, Mikronährstoffversorgung und Stressmanagement fließen als REVIVE-Komponente ebenfalls in die Nachsorgeempfehlung ein – weil nachhaltige Ergebnisse mehr brauchen als einen guten Eingriff.

Das Fadenlifting ist eines der präzisesten Werkzeuge, die wir in der ästhetischen Dermatologie haben – und gleichzeitig eines, das das meiste Verständnis für die individuelle Anatomie verlangt. Ich nehme mir deshalb bei jedem Erstgespräch die Zeit, wirklich zu verstehen, was Sie sich wünschen – und ob dieses Verfahren der richtige Weg dorthin ist.
Häufig gestellte Fragen zum Fadenlifting beim Hautarzt
Was ist ein Fadenlifting und wie funktioniert es?
Beim Fadenlifting werden feine, resorbierbare Fäden mit einer dünnen Nadel oder Kanüle unter die Haut eingebracht und mechanisch gestrafft oder fixiert. Die Fäden bestehen meist aus Polydioxanon (PDO), Poly-L-Milchsäure (PLLA) oder Polyglycolsäure (PGA) – allesamt Materialien, die der Körper über Monate vollständig abbaut. Der Effekt ist zweifach: sofortige mechanische Straffung durch die Zugwirkung der Fäden sowie langfristige Kollagenstimulation entlang des Fadenkanals, die das Hautbild nachhaltig verbessert.
Was ist der Unterschied zwischen Lifting-Fäden und Kollagenfäden?
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Fadentypen mit unterschiedlicher Wirkweise:
- Lifting-Fäden (Cog-Fäden): Fäden mit kleinen Widerhaken (Cogs), die sich im Gewebe verankern und einen mechanischen Zug erzeugen – für tatsächliche Straffung und Repositionierung von abgesacktem Gewebe. Geeignet für Wangen, Jochbein, Kinn und Hals.
- Glatte Kollagenfäden (Smooth-Fäden / Mono-Fäden): Ohne Widerhaken, werden netzartig oder parallel eingebracht. Kein Lifting-Effekt, aber intensive Kollagen- und Hyaluronbildung im Gewebe – für Texturverbesserung, Feuchtigkeitssteigerung und feine Linien.
Beide Typen können kombiniert werden – je nach Befund und Behandlungsziel.
Für wen ist ein Fadenlifting geeignet und für wen nicht?
Das Fadenlifting eignet sich für Patient:innen mit beginnender bis mittelgradiger Erschlaffung der Haut – besonders an Wangen, Jowls (Wangenhänger), Hals, Augenbrauen und Dekolleté.
Es ist kein Ersatz für ein chirurgisches Facelift bei ausgeprägter Hauterschlaffung mit überschüssiger Haut – hier übersteigt der Gewebsüberschuss die Kapazität eines Fadenliftings.
Für jüngere Patientinnen und Patienten mit leichtem Gewebeverlust und guter Hautelastizität sind die Ergebnisse in der Regel am überzeugendsten. Die dermatologische Praxis beurteilt im Erstgespräch, ob ein Fadenlifting, Filler, eine Kombination oder ein chirurgischer Eingriff die sinnvollere Option ist.
Wie läuft ein Fadenlifting ab?
Nach eingehender Beratung, Gesichtsanalyse und Fotodokumentation wird die Haut desinfiziert und lokal betäubt – per Betäubungscreme und/oder lokaler Infiltrationsanästhesie.
Die Fäden werden mit einer feinen Hohlnadel oder stumpfen Kanüle unter die Haut eingebracht und je nach Fadentyp gezogen oder verankert. Überstehende Fadenenden werden gekürzt und versenkt.
Die Behandlung dauert je nach Umfang ca. 30–60 Minuten. Direkt danach können leichte Unregelmäßigkeiten oder Dellen sichtbar sein – diese glätten sich innerhalb weniger Tage.
Wie schmerzhaft ist ein Fadenlifting?
Mit ausreichender lokaler Betäubung ist die Behandlung gut tolerierbar. Während des Einführens der Nadeln kann ein Druckgefühl spürbar sein; das Anziehen der Lifting-Fäden wird manchmal als Ziehen wahrgenommen.
In den Tagen nach der Behandlung sind Druckempfindlichkeit, Spannungsgefühl und leichte Schwellung üblich – vergleichbar mit dem Gefühl nach einer kleinen chirurgischen Intervention, jedoch deutlich milder.
Wann sieht man das Ergebnis eines Fadenliftings und wie lange hält es?
Der mechanische Lifting-Effekt ist unmittelbar nach der Behandlung sichtbar – jedoch erst nach Abklingen der anfänglichen Schwellung.
Nach ca. 1–2 Wochen ist der Effekt in seiner eigentlichen Qualität beurteilbar. Die kollagenstimulierenden Effekte entfalten sich über 2–3 Monate.
Die Haltbarkeit des mechanischen Liftings beträgt je nach Fadentyp und individuellem Stoffwechsel 12–24 Monate; die Kollagenverbesserung kann länger anhalten. Eine Wiederholungsbehandlung erhält und vertieft das Ergebnis.
Welche Risiken und Nebenwirkungen hat ein Fadenlifting?
Häufig und vorübergehend: Schwellung, Blutergüsse, Druckempfindlichkeit und vorübergehende Unregelmäßigkeiten der Hautoberfläche (Dellen, leichte Asymmetrien) – klingen meist innerhalb von 1–2 Wochen ab.
Selten: Fadenmigrationen (Faden verschiebt sich), sichtbare Fadenenden unter der Haut, Infektion entlang des Fadenkanals, Granulombildung (kleine Entzündungsknoten). Bei Lifting-Fäden kann in seltenen Fällen ein übermäßiger Zug zu einem vorübergehend überstafften oder asymmetrischen Ergebnis führen – erfahrene Behandler:innen kennen die korrekte Zugspannung. Schwerwiegende vaskuläre Komplikationen sind selten, aber möglich.
Kann ein Fadenlifting rückgängig gemacht werden?
Resorbierbare Fäden lassen sich nicht aktiv auflösen – anders als Hyaluronsäure. Bei Problemen wie sichtbaren Fäden, Granulomen oder Infektionen kann der Arzt, die Ärztin den Faden entfernen, solange er noch zugänglich ist. Bei vollständig versenkten und bereits integrierten Fäden ist eine Entfernung schwieriger. Der Körper baut die Fäden jedoch eigenständig ab – unerwünschte Effekte sind daher in der Regel temporär.
Das zeigt, wie wichtig die korrekte Technik und Fadenauswahl beim Ersteingriff sind.
Wie unterscheidet sich ein Fadenlifting von einem chirurgischen Facelift?
Beide Verfahren straffen das Gesicht, unterscheiden sich aber grundlegend in Invasivität, Aufwand und Ergebnis.
Das chirurgische Facelift ist das wirksamste Verfahren bei ausgeprägter Erschlaffung – es entfernt überschüssige Haut und repositioniert Gewebsstrukturen dauerhaft, erfordert aber Narkose, Schnitte, Nähte und eine Erholungszeit von mehreren Wochen.
Das Fadenlifting ist minimal-invasiv, hat kaum Ausfallzeit, wirkt aber weniger stark und nicht so langanhaltend. Es eignet sich als frühzeitige Intervention oder Ergänzung – nicht als vollwertiger chirurgischer Ersatz bei fortgeschrittener Hautalterung.
Was muss ich vor und nach einem Fadenlifting beachten?
Das sollten Sie vor und nach einem Fadenlifting beachten.
Vorher:
- Blutverdünnende Mittel (Aspirin, Ibuprofen) und Alkohol 3–5 Tage vorher meiden.
- Aktive Hautinfektionen oder Entzündungen im Behandlungsbereich sind Ausschlussgründe.
- Zahnärztliche Eingriffe mindestens 2 Wochen vor oder nach dem Fadenlifting planen, um Infektionsrisiken zu minimieren.
Nachher:
- Keine intensiven Gesichtsmassagen,
- keine Gesichtsbehandlungen (Facial, Peeling) und kein Make-up für mindestens 48 Stunden.
- Schlafen in Rückenlage für 1–2 Wochen empfohlen, um den Sitz der Fäden nicht zu verschieben.
- Keine Sauna, kein Sport mit starker Gesichtsröte für 1 Woche.
- Extrem weite Mundöffnungen (z. B. beim Zahnarzt) für 2–3 Wochen meiden.
- Bei anhaltenden Schmerzen, Rötung, Schwellung, Fieber oder sichtbaren Fäden sofort ärztlichen Kontakt aufnehmen.

Dr. medic Roxana Apostol begleitet Sie bei der medizinischen Diagnose, Behandlung und Betreuung sämtlicher Hauterkrankungen. Sie ist zudem Ansprechpartnerin für Allergologie sowie ästhetische Fragestellungen.
