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Auf einen Blick: So läuft die Photodynamische Therapie in der Hautarztpraxis ab
- Die PDT ist eine der effektivsten Methoden der modernen Dermatologie, um aktinische Keratosen flächig und präzise zu behandeln – gerade dann, wenn mehrere Areale betroffen sind oder Veränderungen noch nicht vollständig sichtbar sind. Nach der Evaluierung der Bildgebung und Ergebnisse des individuellen VISIO-Screenings empfehlen wir oft dieses Verfahren, weil es medizinische Wirksamkeit mit einem hohen Maß an Gewebeschonung verbindet.
- Nach der gründlichen Reinigung der Haut wird eine sanfte Laserbehandlung durchgeführt um den Wirkstoff leichter und schneller in die erkrankte Haut einzubringen. Dann wird ein lichtsensibilisierender Wirkstoff aufgetragen, der sich selektiv in den veränderten Hautzellen anreichert. Nach der 30-minütigen Einwirkzeit erfolgt die Aktivierung durch eine kontrollierte Lichtquelle – eine gezielte Reaktion zerstört die erkrankten Zellen, während das umliegende gesunde Gewebe geschont bleibt. Die Behandlung wird ärztlich überwacht und durch begleitende Kühlung so angenehm wie möglich gestaltet.
- Die Haut heilt in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen ab. Vorübergehende Rötung oder Schuppung sind Teil des normalen Heilungsprozesses. Je nach Befund kann eine zweite Sitzung empfohlen werden, zudem empfehlen wir eine Nachkontrolle nach 1 bis 3 Monaten.
Dauer
60-120 Minuten
Komfort
leichtes Brennen oder Wärmegefühl
Ausfallzeit
keine
Ergebnisse
nach 1-2 Wochen
Kontrollintervall
nach 1-3 Monaten
Standorte
Trier und Birkenfeld
Wann ist eine Photodynamische Therapie (PDT) sinnvoll?
Viele Menschen entdecken aktinische Keratosen, eine Frühform von weißem Hautkrebs, zunächst durch Zufall – eine raue, schuppige Stelle, die nicht verschwindet, ein kleiner Fleck, der sich verändert. Dahinter steckt oft langjährige UV-Belastung der Haut, die im Alltag kaum wahrgenommen wird. Die Diagnose „Hautkrebsvorstufe” löst dann häufig Unsicherheit aus – und den Wunsch nach einer zuverlässigen, schonenden Lösung.
In der Hautarztpraxis begleiten wir Sie in diesem Moment mit medizinischer Expertise und echter Aufmerksamkeit. Die Photodynamische Therapie (PDT) eignet sich besonders gut, wenn mehrere Veränderungen gleichzeitig behandelt werden sollen oder ästhetisch sensible Regionen – wie das Gesicht oder Dekolleté – betroffen sind. Sie wirkt flächig, hinterlässt keine Narben und ermöglicht eine Rückkehr zu gesunder, gleichmäßiger Haut. Das gibt Sicherheit – medizinisch wie persönlich.
Hautkrebsvorstufen beseitigen – frühzeitig und gründlich
Ziel der Photodynamischen Therapie ist die vollständige Beseitigung aktinischer Keratosen sowie die Reduktion des Risikos für die Entstehung von weißem Hautkrebs.
Bei Nouvada™ in Trier beginnt dieser Prozess mit unserem strukturierten VISIO-Screening: einer präzisen Hautanalyse, die das individuelle Hautprofil erfasst und auch subklinische Veränderungen sichtbar macht.
Die professionelle Behandlung beim Hautarzt bietet Ihnen mehr als eine reine Therapie – sie gibt Ihnen Klarheit über Ihren Hautzustand, ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept und eine gezielte Nachsorge. Jede Therapieentscheidung ist medizinisch fundiert und persönlich auf Sie zugeschnitten.

Moderne Lichttechnologie trifft ganzheitliche Hautmedizin
Die Photodynamische Therapie vereint zwei Stärken: medizinische Präzision und ästhetisch überzeugende Ergebnisse. Moderne LED-Lichtquellen mit definierter Wellenlänge – typischerweise im roten Spektralbereich um 630 nm –, aktivieren gezielt den zuvor aufgetragenen Photosensibilisator (meist Aminolävulinsäure, kurz ALA). Durch die daraus entstehende photochemische Reaktion werden ausschließlich die erkrankten Zellen zerstört, die umgebenden Hautbereiche bleiben intakt.
Dieser selektive Wirkmechanismus macht die PDT zu einem der gewebeschonendsten Verfahren in der dermatologischen Praxis – mit klinisch belegten Ansprechraten von bis zu 90 Prozent bei aktinischen Keratosen. Ergänzend setzen wir im Rahmen unseres CORE-Konzepts auf eine individuelle Nachsorge, Sonnenschutzberatung und regelmäßige Untersuchungen zur Hautkrebsfrüherkennung. Direkt nach der PDT-Behandlung können Körper und Seele in unserem REVIVE-Raum regenerieren. So verbinden wir effiziente Technologie mit dem ganzheitlichen 360°-Ansatz, der Nouvada™ auszeichnet.
Von der professionellen Behandlung beim Hautarzt profitieren Sie also doppelt: Die Therapie wird ärztlich überwacht und mit einem klaren Nachsorgekonzept begleitet. Erleben Sie medizinische Sicherheit mit einem ästhetisch hochwertigen Ergebnis!

Hautkrebsvorstufen ernst zu nehmen bedeutet, frühzeitig zu handeln – mit dem richtigen Verfahren und einer Begleitung, der Sie vertrauen können. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Haut und Ihre Fragen.
Häufig gestellte Fragen zur Photodynamischen Therapie (PDT) bei aktinischer Keratose
Was ist eine aktinische Keratose und warum muss sie behandelt werden?
Aktinische Keratosen sind raue, schuppende Hautveränderungen, die durch langjährige UV-Schäden entstehen – häufig an Glatze, Stirn, Ohren, Handrücken und Unterarmen. Sie gelten als Vorstufe des weißen Hautkrebses (Plattenepithelkarzinom) und sollten konsequent behandelt werden, da ein Teil der Läsionen ohne Therapie in ein invasives Karzinom übergehen kann. Frühzeitige Behandlung ist einfacher, effektiver und hinterlässt weniger Narben.
Was ist eine Photodynamische Therapie (PDT) und wie wirkt sie?
Die PDT ist eine besonders effektive Behandlungsmethode für aktinische Keratosen – insbesondere bei flächigem Befall (Feldkanzerisierung). Zudem wird die PDT in der Behandlung von Acne, Warzen oder Anti-Aging eingesetzt.
Zunächst wird eine photosensibilisierende Creme (5-Aminolävulinsäure, ALA oder Methyl-ALA) auf die betroffene Haut aufgetragen. Diese reichert sich selektiv in den krankhaft veränderten Zellen an. Nach einer Einwirkzeit von 30 Minuten wird die Haut mit Rotlicht oder Tageslicht aktiviert – die photosensibilisierte Substanz erzeugt reaktive Sauerstoffmoleküle, die die entarteten Zellen gezielt zerstören, während gesundes Gewebe geschont wird.
Welche Vorteile hat die PDT gegenüber anderen Behandlungsmethoden?
Die PDT eignet sich besonders gut bei flächigem, großflächigem Befall (Feldkanzerisierung), bei dem einzelne Kryotherapien oder Laserbehandlungen nicht praktikabel sind. Vorteile: sehr gutes kosmetisches Ergebnis, keine bleibenden Narben, gleichzeitige Behandlung großer Areale, wirksam auch bei subklinischen (noch nicht sichtbaren) Veränderungen. Einzelne, dicke oder hyperkeratotische Läsionen können ergänzend mit Kryotherapie oder Kürettage behandelt werden.
Wie läuft eine PDT-Behandlung in der Hautarztpraxis ab?
Zunächst wird die betroffene Hautregion gereinigt, eventuell wir die Hautoberfläche durch ein Peeling leicht aufgeraut, um die Eindringtiefe der Creme zu verbessern.
Dann wird die photosensibilisierende Creme aufgetragen und unter Lichtschutzfolie für ca. 30 Minuten belassen. Der lichtsensibilisierende Wirkstoff wird dabei gezielt von den veränderten Zellen aufgenommen.
Nach der Einwirkzeit erfolgt die Belichtung mit einer speziellen Lichtquelle, die eine selektive Reaktion in den erkrankten Zellen auslöst. Das umliegende gesunde Gewebe wird dabei geschont.
Gesamtdauer des Praxistermins: ca. 60–120 Minuten.
Ist die PDT schmerzhaft?
Die PDT ist in der Regel gut tolerierbar. Eine Rotlicht-PDT kann während der Bestrahlung das Gefühl von Brennen und Stechen hervorrufen – das ist die häufigste Herausforderung der Behandlung. Das Schmerzempfinden variiert stark individuell und je nach Behandlungszone. Kühlung (Ventilator, kaltes Wasser) während der Bestrahlung kann helfen.
Was passiert nach der PDT-Behandlung mit der Haut?
In den Tagen nach der Behandlung zeigen sich typischerweise Rötung, Schwellung, Krusten und Schuppung – das ist die erwünschte Entzündungsreaktion und ein Zeichen, dass die Behandlung wirkt.
Diese Reaktion klingt innerhalb von 1–2 Wochen ab. Danach ist die Haut in der Regel deutlich glatter und ebenmäßiger. Mehrere Behandlungen können bei ausgeprägtem Befund notwendig sein.
Wie viele PDT-Sitzungen sind notwendig und wie oft muss man wiederkommen?
Bei leichter bis mittelschwerer Feldkanzerisierung sind oft 1–2 Sitzungen ausreichend. Bei ausgeprägtem Befall können 2–3 Sitzungen im Abstand von einigen Wochen sinnvoll sein.
Regelmäßige Hautkrebsvorsorge-Kontrollen (halbjährlich bis jährlich) sind essentiell, da neue aktinische Keratosen entstehen können.
Was muss ich vor und nach der PDT beachten?
Vorher:
- Keine Eigenbehandlung mit Cremes oder Säuren auf der Behandlungszone kurz vor dem Termin.
- Ausreichend Zeit einplanen (Einwirkzeit der Creme).
Nachher:
- Konsequenter Sonnenschutz (LSF 50+) – UV-Schutz ist die wichtigste Prävention neuer aktinischer Keratosen.
- Keine aggressiven Pflegemittel auf der Behandlungszone bis zur vollständigen Abheilung.

Dr. medic Roxana Apostol begleitet Sie bei der medizinischen Diagnose, Behandlung und Betreuung sämtlicher Hauterkrankungen. Sie ist zudem Ansprechpartnerin für Allergologie sowie ästhetische Fragestellungen.
