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Auf einen Blick: So läuft die Dermablate®-Laserbehandlung in der Hautarztpraxis ab
- Jede Dermablate®-Behandlung beginnt mit einer medizinischen Begutachtung der Hautveränderung. In unserer dermatologischen Praxis prüfen wir zunächst, ob die Veränderung gutartig ist – das ist die Voraussetzung für eine Laserabtragung. Diese gezielte Diagnostik ist die Grundlage für die Empfehlung einer Lasertherapie ohne Skalpell.
- Das Areal um die Hautveränderung wird gereinigt und bei Bedarf lokal betäubt. Mit dem Dermablate® Erbium:YAG-Laser tragen wir die Hautveränderung Schicht für Schicht kontrolliert ab. Die einstellbare Pulsenergie erlaubt eine exakte Steuerung der Eindringtiefe. Die umliegende Haut bleibt weitgehend unberührt.
- Unmittelbar nach der Behandlung wird das Areal antiseptisch versorgt. Es bildet sich eine feine Kruste, die nach wenigen Tagen abfällt. Während der Abheilungsphase ist konsequenter UV-Schutz essenziell. Eine medizinische Nachkontrolle sichert das Behandlungsergebnis langfristig. Meist genügt eine Sitzung; größere Befunde können eine zweite Behandlung erfordern.
Dauer
15-45 Minuten
Komfort
gut tolerierbar mit lokaler Betäubung
Ausfallzeit
keine bis minimal
Ergebnisse
sofort sichtbar
Kontrollintervall
nach 4 Wochen
Standorte
Birkenfeld und Trier
Wann ist die Dermablate® Lasertherapie beim Hautarzt sinnvoll?
Gutartige Hautveränderungen wie erhabene Muttermale, seborrhoische Keratosen, Fibrome, Verrucae vulgares, Xanthelasmen oder Syringome sind medizinisch in der Regel nicht gefährlich – können jedoch funktionell stören oder das eigene Körpergefühl dauerhaft belasten.
Viele Menschen leben lange Zeit mit Hautveränderungen, die zwar harmlos sind, aber stören – ein Fibrom am Hals, das an der Kette hängenbleibt, eine Alterswarze, die beim Blick in den Spiegel auffällt. Solche Veränderungen sind selten ein medizinisches Problem, doch sie können das Wohlbefinden im Alltag beeinträchtigen.
Bei Nouvada™ nehmen wir dieses Empfinden genauso ernst wie die klinische Versorgung. Die Dermablate®-Lasertherapie bietet hier eine schonende Lösung: keine Naht, kaum Ausfallzeit, ein natürliches Ergebnis mit geringem Narbenpotential. Wir verbinden medizinische Sicherheit mit ästhetischem Anspruch – damit Sie sich in Ihrer Haut wieder uneingeschränkt wohlfühlen.
Gewebepräzision auf Mikroebene – ohne Skalpell
Das primäre Ziel der Dermablate®-Lasertherapie ist die präzise und vollständige Entfernung gutartiger Hautveränderungen bei maximaler Schonung des umliegenden gesunden Gewebes.
Der Dermablate® Erbium:YAG-Laser arbeitet mit einer Wellenlänge, die vom Wasser in der Haut stark absorbiert wird. Das ermöglicht eine sanfte, mikrometergenaue Abtragung: das Gewebe wird schichtgenau verdampft – ein entscheidender Vorteil für eine komplikationsarme Abheilung mit niedrigem Narbenpotenzial.
Am Anfang jeder Behandlung steht die sorgfältige dermatologische Diagnostik im Rahmen unseres VISIO-Screenings. Die Kombination aus fachärztlicher Beurteilung und moderner Lasertechnologie sorgt für ein Ergebnis, das medizinisch sicher und ästhetisch hochwertig ist.

Klinisch präzise – ästhetisch überzeugend
Der Dermablate® Erbium:YAG-Laser zählt zu den technologisch fortschrittlichsten Ablationssystemen in der modernen Dermatologie. Die variabel einstellbaren Parameter – Spotgröße, Fluenz und Pulsdauer – erlauben eine Anpassung an unterschiedlichste Läsionstypen und Hauttiefen, von oberflächlichen Epidermalveränderungen bis hin zu tiefer reichenden dermalen Befunden.
Das konkrete Ergebnis: die störende Hautveränderung wird entfernt, das umliegende Gewebe bleibt geschont und die Haut heilt mit geringem Narbenrisiko ab.
Im ganzheitlichen 360°-Konzept von Nouvada™ ist die Lasertherapie eingebettet in einen strukturierten Prozess – von der sicheren Diagnostik (VISIO) über die medizinisch präzise Behandlung (CORE) bis zur regenerativen Nachsorge (REVIVE). So entsteht kein isolierter Eingriff, sondern ein durchdachter Therapieprozess, der Dermatologie und Ästhetik auf höchstem Niveau verbindet.

Als Dermatologin ist mir wichtig, zu verstehen, was Ihre Haut medizinisch braucht. Moderne Technologie ist dann am wirkungsvollsten, wenn sie auf einer fundierten Diagnose basiert – dafür nehme ich mir Zeit.
Häufig gestellte Fragen zur Abtragung von Hautläsionen mit Dermablate®
Welche Hautveränderungen können mit dem Dermablate®-Laser abgetragen werden?
Der Dermablate® Er:YAG-Laser eignet sich zur präzisen, schonenden Abtragung einer Vielzahl gutartiger Hautveränderungen. Typische Indikationen sind: seborrhoische Keratosen (Alterswarzen), virale Warzen (Verrucae), Fibrome und weiche Fibrome (Hautanhängsel), Syringome (gutartige Schweißdrüsentumore), Xanthelasmen (Fettablagerungen am Augenlid), aktinische Keratosen, Chondrodermatitis nodularis, Talgdrüsenhyperplasien, Milien (Grießkörner) sowie kleinere, klinisch eindeutig gutartige Nävi nach ärztlicher Beurteilung. Bei unklaren oder malignitätsverdächtigen Läsionen wird grundsätzlich eine histologische Untersuchung (Exzision mit Gewebeentnahme) bevorzugt.
Wann ist eine Laser-Abtragung sinnvoll – und wann ist eine Operation besser?
Die Laser-Abtragung ist ideal für oberflächliche, klinisch eindeutig gutartige Hautveränderungen, bei denen kein Gewebe für die Histologie gewonnen werden muss. Vorteile: präzise, blutarme Abtragung, sehr gutes kosmetisches Ergebnis, schnelle Heilung, keine Nähte.
Eine chirurgische Exzision ist vorzuziehen bei: unklarem oder malignitätsverdächtigem Befund (histologische Aufarbeitung erforderlich), tief in die Dermis reichenden Veränderungen, Veränderungen im Bereich sensibler Strukturen sowie bei Läsionen, die vollständig im Gesunden entfernt werden müssen.
Dermatolog:innen treffen diese Entscheidung nach sorgfältiger klinischer und dermatoskopischer Beurteilung.
Wie läuft eine Laser-Abtragung mit Dermablate® ab?
Nach individueller Beratung und dermatoskopischer Befunderhebung wird die Behandlungszone desinfiziert und ggf. lokal betäubt – per Betäubungscreme bei kleinen, oberflächlichen Veränderungen; per Infiltrationsanästhesie (Spritze) bei tieferen oder größeren Läsionen.
Der Laser trägt die Hautveränderung dann schichtweise und kontrolliert ab. Der Arzt oder die Ärztin beurteilt nach jedem Abtragungsschritt die Tiefe – ein wesentlicher Vorteil der Er:YAG-Technik gegenüber anderen Verfahren.
Die Behandlung dauert je nach Anzahl und Größe der Läsionen ca. 15–45 Minuten.
Ist die Laser-Abtragung mit Dermablate® schmerzhaft?
Mit lokaler Betäubung ist die Laser-Abtragung mit Dermablate® schmerzfrei. Das Auftragen der Betäubungscreme oder die Infiltrationsspritze sind der einzige unangenehme Moment.
Während der Laserbehandlung ist ein Wärmegefühl spürbar. Nach Abklingen der Betäubung kann leichte Wundempfindlichkeit auftreten – diese lässt sich gut mit einfachen Schmerzmitteln behandeln.
Wie heilt die Haut nach einer Laser-Abtragung mit Dermablate® und bleibt eine Narbe zurück?
Nach der Abtragung entsteht eine kleine, flache Wundfläche, die sich mit einer Kruste bedeckt. Diese fällt innerhalb von 7–14 Tagen ab und hinterlässt zunächst eine rötliche, glatte Stelle – die sich über Wochen bis Monate der umliegenden Haut angleicht.
Das kosmetische Ergebnis des DermaBlate®-Lasers ist in der Regel sehr gut: Da der Er:YAG-Laser mit minimaler thermischer Belastung arbeitet, ist das Narbenrisiko geringer als bei anderen Abtragungsverfahren (CO₂-Laser, Elektrochirurgie).
Bei Veränderungen an Schulter, Brust oder Rücken besteht anatomisch ein höheres Narbenrisiko – das wird vorab besprochen.
Können mehrere Hautveränderungen in einer Sitzung behandelt werden?
Ja – in der Regel können mehrere Läsionen in einer Sitzung abgetragen werden. Die Anzahl hängt von Größe, Lokalisation und individuellem Befund ab. Viele Patient:innen lassen mehrere störende Hautveränderungen in einem Termin effizient behandeln.
Welche Risiken und Nebenwirkungen hat die Laser-Abtragung mit Dermablate®?
Bei korrekter Anwendung ist die Laser-Abtragung mit Dermablate® sehr sicher.
Mögliche Nebenwirkungen: vorübergehende Rötung, Krustenbildung und leichte Schwellung nach der Behandlung – erwarteter und normaler Heilungsverlauf.
Selten: Hyperpigmentierungen (besonders bei dunklerem Hauttyp oder Sonnenexposition in der Heilungsphase), Hypopigmentierungen, Narbenbildung.
Das Risiko für Komplikationen steigt bei tiefen Abtragungen, ungünstiger Lokalisation oder unzureichendem Sonnenschutz in der Heilungsphase.
Was muss ich vor und nach der Laser-Abtragung mit Dermablate® beachten?
Dies sollten Sie bei einer Laser-Abtragung von Hautveränderungen mit Dermablate® beachten?
Vorher:
- Keine Selbstbräuner und intensive Sonnenexposition 2–4 Wochen vor der Behandlung.
- Keine blutverdünnenden Mittel 3–5 Tage vorher.
- Aktive Infektionen oder Entzündungen in der Behandlungszone sind Ausschlussgründe.
- Alle Medikamente und bekannte Unverträglichkeiten vorab mitteilen.
Nachher:
- Wunde täglich mit einer vom Dermatologen empfohlenen Pflegecreme versorgen – Wundfläche feucht halten beschleunigt die Heilung.
- Krusten niemals mechanisch entfernen – abfallen lassen.
- Konsequenter Sonnenschutz (LSF 50+) für mindestens 4–6 Wochen auf der abgeheilten Stelle – UV-Strahlung in der Heilungsphase ist der häufigste Auslöser für Hyperpigmentierungen.
- Kein Schwimmen, keine Sauna bis zur vollständigen Abheilung.
Bei Zeichen einer Infektion (zunehmende Rötung, Schwellung, Eiterung, Fieber) sofort ärztlichen Kontakt aufnehmen.

Dr. medic Roxana Apostol begleitet Sie bei der medizinischen Diagnose, Behandlung und Betreuung sämtlicher Hauterkrankungen. Sie ist zudem Ansprechpartnerin für Allergologie sowie ästhetische Fragestellungen.
